Zahnsanierung
Einlagefüllungen (Inlays)

Keramikfüllungen
In unserer Praxis bevorzugen wir Keramikfüllungen gegenüber anderen Füllungsmaterialien aufgrund ihrer zahlreichen Vorteile:
- Hohe Biokompatibilität, was bedeutet, dass sie allergiefrei sind.
- Natürliche Zahnfarbe, die eine ästhetisch ansprechende Restauration ermöglicht.
- Abformung ohne herkömmliche Abdrucklöffel durch optischen Abdruck mittels einer Zeiss-Kamera.
- Möglichkeit einer schnellen Herstellung, auf Wunsch sogar in nur einer Sitzung.
- Nicht krebserregend (kanzerogen), was zusätzliche Sicherheit bietet.
Seit 1997 wenden wir in unserer Praxis das CEREC-Verfahren (CEREC steht für Ceramic Reconstruction – Keramische Rekonstruktion) an, um Inlays, Zahnhälse aus Vollkeramik sowie Teilkronen und Kronen herzustellen. Dies ermöglicht die sofortige Herstellung metallfreier Restaurationen direkt in der Praxis, was die Wartezeit für Sie als Patient auf Ihre Zahnsanierung erheblich verkürzt.
Gold-Füllungen
Goldinlays sind laborgefertigte Einlagefüllungen. Sie werden außerhalb des Mundes nach einem präzisen Abdruck im Zahnlabor aus einer Goldlegierung gefertigt. Ihre Vorteile liegen dabei in:
- einer guten Belastbarkeit.
- Langlebigigkeit bei guter biologischer Verträglichkeit.
Kunststoff-Füllungen
Im Frontzahnbereich bleibt Kunststoff nach wie vor eine valide Option. Im Seitenzahnbereich hingegen sind Kunststoff-Füllungen aufgrund ihrer begrenzten Haltbarkeit nur bedingt zu empfehlen. Als Alternative setzen wir hier auf Ormocer-Füllungen, die durch ihre erhöhte Festigkeit eine längere Lebensdauer bieten.
Amalgamfüllungen
In unserer Praxis werden Amalgamfüllungen nur auf ausdrücklichen Wunsch gefertigt. Dies liegt daran, dass Amalgam eine quecksilberhaltige Legierung ist, die potenziell gesundheitsschädlich sein kann.
Knochenaufbau nach Zahnentfernung
Ursachen
Abbauprozesse am Kieferknochen können ganz unterschiedliche Ursachen haben, zum Beispiel durch Rückgang des Zahnhalteapparates, durch Überbeanspruchung oder durch Entzündungen. Die gravierendste Ursache für einen Knochenabbau sind jedoch Knochen- und Geweberesorptionen infolge einer Zahnentfernung. Gerade im wangenseitigen Kieferbereich bleibt oft nur eine grazile Knochenlamelle zurück, die sich dann typischerweise schon nach wenigen Wochen deutlich abbaut. Auch in horizontaler Ebene geht der Kieferknochen aufgrund fehlender Kaureize zurück. Das kann ästhetisch und funktionell stören.
Behandlung
Das Auffüllen des Zahnfaches direkt in einer Sitzung mit der Extraktion bezeichnet man als Socket Preservation. Hierbei wird Knochenersatzmaterial in die Alveole gefüllt und gleichzeitig mit einer Membran volumenstabil und schützend gedeckt. Der Kieferkamm kann so weitgehend in seiner Kontur erhalten werden. Dies ist sowohl vor einer Implantation, als auch vor einer prothetischen Versorgung der Zahnlücke von großem Vorteil.
Kreidezähne
Kreidezähne (Molaren-Inzisiven-Hypomineralisation MIH), sind eine Entwicklungsstörung der Zähne, die durch eine unzureichende Mineralisierung des Zahnschmelzes gekennzeichnet ist. Betroffene Zähne weisen eine erhöhte Anfälligkeit für Karies und Abnutzung auf und können zu Schmerzen und Ästhetikproblemen führen. Als Ursache von Kreidezähnen lönnen Faktoren wie genetische Veranlagung und Umwelteinflüsse eine Rolle spielen. Eine frühe Diagnose und angepasste zahnärztliche Behandlung sind entscheidend, um Komplikationen zu minimieren und die Zahngesundheit zu erhalten.
Abhängig vom Grad der Erkrankung können mögliche Behandlungen von Kreidezähnen sein:
- Fluoridierung: Die Anwendung von fluoridhaltigen Gelen oder Lacken kann dazu beitragen, die Mineralisierung des Zahnschmelzes zu fördern und die Zähne widerstandsfähiger gegen Karies zu machen.
- Versiegelung: Das Auftragen von Versiegelungen auf die betroffenen Zähne kann dazu beitragen, das Risiko von Karies zu verringern, indem die Oberflächen versiegelt werden und somit weniger anfällig für Bakterien und Säureangriffe sind.
- Füllungen: Bei bereits vorhandenen Kariesläsionen können Füllungen zur Wiederherstellung der Zahnstruktur und zum Schutz des betroffenen Bereichs verwendet werden.
- Kronen oder Veneers: In schwereren Fällen können Kronen oder Veneers verwendet werden, um die Ästhetik zu verbessern und die Zähne zu schützen.
- Regelmäßige zahnärztliche Kontrollen: Regelmäßige Besuche beim Zahnarzt sind entscheidend, um den Zustand der Kreidezähne zu überwachen, Komplikationen frühzeitig zu erkennen und die geeignete Behandlung anzupassen.
Die Behandlung von Kreidezähnen erfordert in der Regel eine individuelle Herangehensweise, um die bestmöglichen Ergebnisse zu erzielen.